Request access to this content.

Fill in the form below and we'll review your request.

Sending as your account email.
Please enter your name.
0 / 500

Request submitted

Your request has been submitted. We'll notify you once approved.

Wintercamping, in Japan und Südkorea weit verbreitet, ist jetzt auch in den Niederlanden im Trend.

Winterkamperen, gewoon in Japan en Zuid-Korea, nu een trend in Nederland

Das Team von Human Comfort unternahm kürzlich eine inspirierende Reise nach Japan und Südkorea. Besonders beeindruckt hat mich, wie selbstverständlich dort Wintercamping praktiziert wird. Nicht als etwas Extremes oder Abenteuerliches für eine kleine Gruppe, sondern als entspannte und logische Art, Zeit im Freien zu verbringen. Das liegt ganz am Klima. Die Sommer sind heiß und feucht, daher ziehen es viele Menschen vor, in dieser Zeit drinnen zu bleiben, mit eingeschalteter Klimaanlage und geschlossenen Fenstern. Aus diesem Grund verlagert sich das Campen fast automatisch in die kühleren Monate, wobei Herbst und Winter als ideale Zeit für Ausflüge in die Natur gelten.

Statt im August auf einem Campingplatz zu schwitzen, sieht man in den kalten Monaten Menschen warm eingepackt am Lagerfeuer sitzen. Mit einer Decke um die Schultern, einem heißen Getränk in Reichweite und einem Zelt oder einer Plane als Schutz vor Kälte und Wind. Draußen sein ist wichtig, aber mit Komfort. Auch die Wintercampingplätze in Japan und Südkorea sind oft ausgebucht.

Draußen sein als Gegenpol zum Alltag
Was das Wintercamping dort so reizvoll macht, ist der klare Kontrast zum Alltag. Tagsüber Arbeit, Hektik, Bildschirme – abends kehrt man oft digital und reizüberflutet ins Haus zurück. Wintercamping fühlt sich wie das genaue Gegenteil an. Draußen am offenen Feuer kochen, das gleichzeitig als Grill dient, gemeinsam in Ruhe essen und den Tag in Stille ausklingen lassen, umgeben von frischer Luft und Natur.

Dieses ursprüngliche Gefühl spielt dabei eine große Rolle. Es geht nicht darum, auf primitive Weise zu campen, sondern vielmehr um Einfachheit. Weniger Reize, mehr Konzentration auf Wärme, Komfort und Atmosphäre und Zeit für die wirklich wichtigen Dinge.

Komfort als Grundlage für Wintercamping
Gerade weil es kälter ist, gewinnt Komfort an Bedeutung. In Südkorea konnten wir beobachten, wie bewusst Camper darauf achten. Dicke Teppiche auf dem Boden, weiche, angenehme Materialien, die nicht kühl werden, und zusätzliche Kleidungsschichten zum Schlafen – ähnlich wie man sich im Winter in Schichten kleidet. Eine gute Isolierung ist unerlässlich, nicht nur gegen die Kälte draußen, sondern auch gegen den kalten Boden.

Diese Denkweise passt hervorragend zu den Entwicklungen im Bereich Wintercamping hierzulande. Besonders isolierende Isomatten, warme Schlafmöglichkeiten und intelligente Materialien sorgen dafür, dass Wintercamping nicht mit Leiden, sondern mit Genuss verbunden ist. Warm schlafen, bequem sitzen und den Tag im Freien verbringen können, ohne sich ständig vor der Kälte fürchten zu müssen – darum geht es.

Auch das Wintercamping rückt immer näher ans Wohnort.
Was wir in Japan und Südkorea beobachtet haben, ist nun auch in Europa immer häufiger zu sehen. Wintercamping wird immer beliebter und hat es sogar in die nationalen Nachrichten geschafft. Campingplätze haben länger geöffnet und investieren mehr in Komfort, teilweise sogar in Annehmlichkeiten wie Saunen. Camper entscheiden sich bewusst dafür, außerhalb der Hauptsaison zu reisen – nicht wegen der Menschenmassen, sondern wegen der Ruhe und des Platzes.

Die Inspiration aus Asien zeigt, dass es sich hierbei nicht um einen vorübergehenden Trend handelt, sondern um eine neue Art des Campens. Der Fokus liegt stärker auf Komfort, Atmosphäre und dem Rhythmus der Jahreszeiten. Draußen sein hört nicht mit dem Sommer auf. Mit der richtigen Ausrüstung wird Wintercamping zu einer der schönsten Zeiten des Jahres.